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  • Ian Cording und die Entstehung eines modernen Links in Ho Tram

Als Ian Cording vor mehr als einem Jahrzehnt zum ersten Mal nach Vietnam kam, war die Golfszene des Landes noch in den Kinderschuhen. Überall herrschte eine energiegeladene Atmosphäre, man spürte, dass etwas Großes bevorstand, aber nur wenige konnten genau beschreiben, wie diese Zukunft aussehen würde. Für Ian war gerade diese Ungewissheit der Reiz.

„Die Energie und das ungenutzte Potenzial haben mich angezogen“, erinnert er sich. „Es fühlte sich an wie eine Grenze, an der man wirklich etwas bewirken konnte.“ Was ihn davon überzeugte, zu bleiben, war das Tempo des Wandels. Die Golfplätze entwickelten sich schnell, die Golfer wurden besser informiert und die Branche reifte vor seinen Augen. „Als ich sah, wie schnell sich alles entwickelte und mit welcher Leidenschaft die vietnamesischen Golfer bei der Sache waren, wusste ich, dass ich hier mein Leben aufbauen wollte.“

Bevor Sie zu The Bluffs Ho Tramzu kommen, hatte Ian leitende Positionen im Bereich der gehobenen Gastronomie inne und sammelte umfangreiche technische Erfahrungen im Kursmanagement. Diese Kombination prägt auch heute noch seine Herangehensweise an den Golfsport. Seiner Ansicht nach geht es bei einer modernen Golfanlage nie nur um den Platz. „Golf ist nicht nur ein Spiel“, sagt er. „Es ist ein Motor für gehobene Gastronomie. Modern bedeutet, dass alles nahtlos ineinandergreift und die Gäste einen hervorragenden Service und großartiges Golfen mühelos genießen können.“

Bei The Bluffs wird diese Philosophie durch einen Golfplatz umgesetzt, der keine Kompromisse eingeht. Echte Links-Landschaft, hoch aufragende Dünen, dramatische Höhenunterschiede und Küstenwinde sorgen dafür, dass keine zwei Runden jemals gleich sind. Ian beschreibt eine Runde hier oft als einen Dialog mit der Umgebung. „Man kann dasselbe Loch zweimal an einem Tag spielen und zwei völlig unterschiedliche Erfahrungen machen“, erklärt er. „Das erfordert Kreativität und Respekt für das Bodenspiel. Das ist Golf in seiner ehrlichsten Form.“

Es gibt einen Moment, der nie an Wirkung verliert. Wenn man am 4. Abschlag steht, mit den rauen Dünen unter sich, dem Ostmeer, das sich bis zum Horizont erstreckt, und dem Resort, das sich hinter einem erhebt, wird die Größe von Ho Tram unübersehbar. „Man fühlt sich auf die bestmögliche Weise sehr klein“, sagt Ian. „Dieser Ausblick fängt genau das ein, worum es uns geht: eine wilde Naturlandschaft gepaart mit Komfort von Weltklasse.“

Das 4. Loch ist zwar legendär, aber Ians persönliche Verbindung geht noch tiefer. Das exponierte Par-3-Loch 15 stellt Nerven und Urteilsvermögen angesichts des Windes auf die Probe, während der Weg zum 18. Loch eher zum Nachdenken anregt. Wenn sie sich dem Clubhaus nähern, verspüren Golfer ein Gefühl der Vollendung, Zufriedenheit und eine stille Erhabenheit, die noch lange nach dem letzten Putt nachhallt.

Die Leitung eines Top-100-Golfplatzes bringt Erwartungen mit sich, die weit über die Pflege hinausgehen. Ian und sein Team konzentrieren sich auf Absicht und Fluss. Jeder Golfer sollte das Gefühl haben, dass der Platz speziell für seine Ankunft vorbereitet wurde. Von Caddies, die Entscheidungen vorwegnehmen, bevor ein Wort gesprochen wird, bis hin zum reibungslosen Übergang vom letzten Grün in die Ruhe des Clubhauses – nichts wird dem Zufall überlassen. „Wir verwalten nicht nur eine Startliste“, bemerkt Ian. „Wir schaffen Erinnerungen, die der Landschaft gerecht werden müssen.“

Die Technologie unterstützt dieses Ziel still im Hintergrund, indem sie das Spieltempo steuert, die Grün-Geschwindigkeiten überwacht und für tägliche Konsistenz sorgt. Der menschliche Faktor bleibt jedoch weiterhin im Mittelpunkt. Die Caddies werden professionell ausgebildet, verfügen über Sprachkenntnisse und emotionale Intelligenz und sind in der Lage, mit Golfern aus aller Welt in Kontakt zu treten. „Kultur wird nicht gelehrt, sondern gelebt“, sagt Ian. „Die Führungskräfte müssen sie jeden Tag vorleben.“

Das Leben in Ho Tram geht weit über die Fairways hinaus. Ian ermutigt Besucher, den Rhythmus des Resorts in vollen Zügen zu genießen: Abende in einem der vielen Restaurants, Zeit im Spa, ein Film im Kino oder einfach nur das Beobachten, wie sich die Küste in der Abenddämmerung verfärbt. Außerhalb des Resorts bieten lokale Fischmärkte einen Einblick in die authentische Küstengemeinde, die Ho Tram seine Seele verleiht.

Mit Blick auf die Zukunft hat Ian eine klare Vision. Das nächste Kapitel für den Golfsport in Vietnam dreht sich nicht um Zahlen, sondern um Verfeinerung. „Der Boom verlagert sich von Quantität zu Qualität“, erklärt er. Er geht davon aus, dass Ho Tram in den nächsten zehn Jahren zu einem der wichtigsten Golfreiseziele Asiens werden wird, geprägt von Nachhaltigkeit, durchdachtem Wachstum und tiefem Respekt für die Dünen und die Küste, die den Ort berühmt gemacht haben.

Für Golfer, die sich auf die Reise begeben, ist diese Ausgewogenheit sofort spürbar. Ein Ort, an dem die Natur noch immer das Geschehen bestimmt und alles andere sorgfältig darauf abgestimmt ist, sie zu unterstützen.

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